Frühjahrstour zur Storchenkolonie am Unterlauf der Gersprenz

Doris und Bernd haben in gemütlichem Tempo eine schöne Tour zur Gersprenz unternommen. Die ca. 50 km lange Rundtour ist mit wenigen Höhenmetern konditionsmäßig nicht sehr anspruchsvoll, dafür beschenkt sie uns reichlich an Naturschönheiten. Die teilweise Renaturierung der Gersprenz zeigt ihre Wirkung. Im Rahmen der Renaturierungsmaßnahmen ist der tief liegende Flusslauf an einigen Stellen aufgebrochen worden, und es sind Nebenarme geschaffen worden. Mehrere Polder wurden gebaut und ein Windrad wurde installiert, das bei hohem Wasserstand Wasser aus der Gersprenz in die umliegenden Wiesen pumpt, um so Lebensraum für all jene Arten zu schaffen, die auf Feuchtwiesen angewiesen sind. Die „Hergeshäuser Wiesen“ sind inzwischen für viele Vogelarten auf den Zugrouten ein Rast- und Futterplatz geworden. Besonders reizvoll ist ein Ausflug im Frühjahr nach ausgiebigen Regenfällen im Winter. Dann entfaltet die Feuchtwiesen typische Vegetation ihre volle Pracht: Wiesenschaumkraut, Sumpfdotterblumen und vieles mehr – und da gibt es als beeindruckendes Naturerlebnis eine kleine Weißstorchenkolonie zu beobachten.
Weiterführende, interessante Informationen hierzu haben wir u.a. auf der Webseite des NABU Münster-Hessen https://www.nabu-muenster-hessen.de/hergershaeuser_wiesen.html gefunden.

Gersprenz-Tour (3)
Gersprenz-Tour (3)

Auf Rad-, Wald- und Wirtschaftswegen, an Wiesen und Feldern entlang, radeln wir von Seligenstadt über Babenhausen nach Münster. Dabei folgen wir dem Fluss Gersprenz und kleineren Nebenarmen und kehren über Eppertshausen, dem Rodgau-Rundweg folgend, zur Gemarkung Seligenstadt zurück. Bauernhöfe und selbstvermarktende Landwirte liegen am Wegesrand. Der historische Ortskern von Babenhausen bzw. Seligenstadt bieten sich zur Einkehr an.

Wegbeschreibung:
Wir starten am Bahnhof Seligenstadt und biegen links in die Würzburger Straße ein. Im Kreisel nehmen wir die erste Ausfahrt rechts ab in die Giselastraße, der wir bis zum Bahnübergang folgen. Direkt hinter dem Bahnübergang biegen wir links ab auf den Schachenweg. Wir fahren weiter an Bauernhöfen vorbei bis zur nächsten Wegkreuzung. Hier biegen wir links auf den Dohneweg ab. Wir folgen dem Wegverlauf und kommen nach Zellhausen/Bahnhofstraße.Wir bleiben auf der Bahnhofstr. bis zur Kreuzung Bahnhofstr./Ringstraße. Hier biegen wir rechts ab und folgen dem Straßenverlauf der Ringstraße. Wir überqueren die Babenhäuser Str. und gelangen in die Forsthausstraße. Ab hier folgen wir dem Radwegweiser Nr. 1 in Richtung Babenhausen. Über die Autobahnbrücke (die A3 überquerend) fahren wir im Wald bis zur „Schönen Eiche“, einem Naturdenkmal am Ende des Waldstücks (ca. 500 Jahre alte Stieleiche). Wir nehmen den nächsten Abzweig rechts und fahren den Weg weiter in Richtung Babenhausen. Nach der Eisenbahnunterführung treffen wir auf den Bach die „Lache“, den wir entlang bis zur „Bouxwiller Straße“ fahren. Wir halten uns ca. 40 m links und nutzen die Queringshilfe, passieren das Drängelgitter und gelangen auf den Ostring in Babenhausen. Hier fahren wir weiter bis zur Fahrstraße. Hier biegen wir links ab und folgen der Fahrstraße bis in die Altstadt. Wir biegen rechts in die Amtsgasse ein und folgen dieser bis zum Abzweig nach links in den Langenbrücker Weg. Diesem folgen wir, vorbei an der „Milchtankstelle“ und einem Hofcafé.

Am Ende des Weges biegen wir links ab und gelangen nach wenigen Metern an den Fluss Gesprenz. Wir folgen dem Fluss auf der rechten Seite bis zur Kreisstraße K183. Wir überqueren diese und halten uns rechts und fahren nach ca. 100 m links, folgen dem Radwegweiser in Richtung Münster (rechts am Angelteich des ASV Hergeshausen vorbei) und gelangen dann zu der Weißstorchenkolonie, die sich am unteren Flußlauf der Gesprenz auf alten Pappeln angesiedelt hat. Hier lohnt sich ein Stopp an der Informationstafel zu den Störchen und ein kurzer Fußweg rechts davon – wo sich einige Storchenhorste befinden.

Entweder fährt man ab hier weiter am rechten Flußufer bis zum „Gersprenzstadion“, oder man fährt direkt am Ufer wenige hundert Meter zurück, benutzt einen kleinen Pfad auf der anderen Seite des Angelteichs bis zu einer kleinen Brücke, überquert diese und gelangt zu den „Hergehäuser Wiesen“. An der nächsten Wegkreuzung biegt man rechts ab und folgt dem Wirtschaftsweg links von der Gersprenz entlang vorbei am „Windschöpfwer k“ und dem neu eingezäunten Schutzgebiet (siehe auch Infotafeln vor Ort) bis zum Klärwerk (mit Storchenest + Webcam). Kurz danach fahren wir rechts ab und überqueren die Gesprenz über eine kleine Holzbrücke. ) Hier biegen wir links ab und gelangen zum „Gesprenzstadion“. Wir fahren rechts ab und folgen der Ausschilderung in Richtung Eppertshausen für ca. 1,3 km (Radweg Nr. 7). Kurz vor Eppertshausen, am Ende einer kleinen Obstplantage biegen wir rechts ab, passieren eine Viehweide und biegen den nächsten asphaltierrten Weg links ab und fahren bis zur Hauptstraße (K183). Hier halten wir uns rechts wenige 100 Meter bis zur Ausschilderung „Waldfriedhof/Ober-Roden“. Hier überqueren wir die K183, fahren am Waldfriedhof vorbei in Richtung Ober-Roden. An der nächsten Gabelung halten wir uns rechts bis zur nächsten Wegkreuzung, biegen rechts ab und befinden uns auf dem Radweg Nr. 12. in Richtung Babenhausen/Stockstadt.

Nach ca. 1,5 km biegt der Radweg Nr. 12 nach rechts ab, wir biegen allerdings links ab (nicht ausgeschildert), wir fahren geradeaus und biegen den zweiten Weg rechts ab (siehe Radwegschild mit grünem Pfeil). Ab nun befinden wir uns auf dem ausgeschilderten „Rodgau-Rundweg“. Diesem folgen wir und passieren das Sand- und Kieswerk Nieder-Roden, überqueren die Landesstraße L3116 in der Nähe des Opel-Prüffeldes Dudenhofen.
Wir fahren wenige hundert Meter weiter auf der gegenüberliegenden Opelstraße bis zur nächsten Einmündung rechts in Richtung „Freizeitanlage Gänsbrüh“. Der Weg führt uns zwischen Feldern und Wiesen weiter auf der „Rodgau-Rundweg-Route“ bis zur Kreuzung Blumenau/Landstraße L3121. Hier überqueren wir an der Ampel die L 3121 und biegen rechts ab. Wir folgen dem Radweg parallel der L3121/Dudenhöfer Str. bis nach Seligenstadt/Bahnhof.
Alternativ kann man noch einen kleinen Abstecher zum mit Informationstafeln versehenen „Fledermauslehrpfad“ machen. Dieser liegt quasi auf dem Weg, ca. 3 km vor Seligenstadt. Hierzu müsste man nach der Überquerung der L3121 nach ca. 1,5 km am Waldparkplatz links auf den Forstweg „Lange Schneise“ (hier befindet sich auch ein Radwegweiser u.a. in Richtung Rodgau-Weiskirchen). Weitere Informationen zum Fledermauspfad gibt es hier: https://fledermausschutz-seligenstadt.de/fledermauslehrpfad/ Ab hier kann man dann im Wald weiter nach Seligenstadt fahren: den Fledermauslehrpfad hinter sich lassend, links abbiegend auf der „Langen Schneise“ ca. 400 m bis zur nächsten Weggabelung fahrend, weiter dem Radweg Nr. 8 nach Seligenstadt folgend – hier weiter entlang des „Griesgrunds“, links ab auf den „Trieler Ring“, dann rechts auf den „Kortenbacher Weg“ + rechts ab zum Bahnhof.

Unser Fazit: Eine naturnahe Tour für Genußradler, die zu jeder Jahreszeit Erholung und Entspannung bietet, im Frühjahr aber aus den geschilderten Gründen besonders empfehlenswert ist.

Bildergalerie

Gersprenz-Tour (4)

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Copyright: Bernd Krieger
Gersprenz-Tour (5)

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Gersprenz-Tour (6)

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Gersprenz-Tour (7)

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Gersprenz-Tour (8)

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Gersprenz-Tour (10)

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Gersprenz-Tour (1)

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Gersprenz-Tour (2)

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