Radschnellweg FRN9 und Schikanen in Zellhausen

Frank Simon ist SPD-Bürgermeisterkandidat in Mainhausen und hat den ADFC um einen Termin angefragt. Es ging vor allem um die neu geplanten Radschnellwege, vor allem wir der FRN9 von Mainhausen aus angebunden werden kann.
H.Rouven Kötter (Mobilitätsdezernent des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain) stellte den Radschnellweg 9 (FRN9) vor.
Es geht um rund 800-2000 Pendler am Tag. Diese brauchen dann eine vorrangige Strecke, ohne Hindernisse, beleuchtetem Weg, etc.
Aktuell gibt es eine Machbarkeitsstudie, die rund 1 1/2-2 Jahre dauern wird.
Es sind Planungskorridore zu Beginn geplant, ein neutrales Büro möchte dann div. Trassen erstellen und eine Vorzugstrasse ausarbeiten.
Anfangs werden erstmal Teilstücke geplant und umgesetzt, so daß schon eine kleine Nutzung möglich ist.
Es gibt aktuell kein Zeitrahmen, das wäre auch unseriös. Es ist der Wunsch, in 2 Jahren mit dem Bau zu beginnen, eine Fertigstellung kann rund 10 Jahre dauern.

FRN9 und Drängelgitter (4)
FRN9 und Drängelgitter (4)

Der Kreis Offenbach hat sich finanziell gut beteiligt.
Der ADFC kann sich einbringen, in dem für eine positive Stimmung in der Bevölkerung geschaffen wird, kann auch Werbung für das Projekt machen.
Immerhin werden durch eine Verschiebung zum Radverkehr, auch der allgemeine Straßenverkehr und das Klima entlastet.
In Holland und Dänemark gibt es Vorzeigemodelle, vor allem im städtischen Bereich. Im ländlichen Regionen sind wir in Deutschland teilweise schon besser aufgestellt.
Es ist das Ziel: es soll umgesetzt werden, nicht nur planen.
Die Gemeinde ebenfalls unterstützen, kann beschließen, daß das Projekt gut befunden wird.
Es sind aktuell 9 Radschnellwege geplant, alle haben die gleiche Priorität, lediglich Darmstadt-Langen-Frankfurt war als Pilotweg geplant und wird aktuell umgesetzt.
Michael Hollerbach fragte nach Ansprechpartner für Probleme. Leider ist das sehr schwierig, es kommt immer darauf an.
Es wurden schon Gedanken über die Pflege der Radschnellwege gemacht, aber dafür ist es noch zu früh. Es könnten dann Dienstleister dafür gesucht werden.
Es ist auch ein Radschnellweg von Hanau nach Frankfurt geplant (FRN8), dort gibt es den selben Planungsstand.
Der Regionalverband hat sich Kompetenz genommen, hat aber gem Gesetz keine besonderen Rechte.
Wollen mit Kommunen ins Gespräch gehen.

H. Hollerbach hat auch die Schleuse Krotzenburg angesprochen, dort gibt es nur Treppen. Der Wille für Rampe ist nicht so da. Es wurde auch hierfür nach Fördertöpfe gefragt, die es geben könnte. H. Kötter könnte hier erstmal als Ansprechpartner dienen.

Die Brücke A45 über den Main soll erneuert werden: H. Hollerbach schlug auch hier vor, daß es auch eine Möglichkeit für den Fuß und Radverkehr geben soll.

Ohne H. xxx ging es weiter zum Drängelgitter am Rödchesweg in Zellhausen.
H. Hollerbach schilderte die Lage. Das Drängelgitter ist zu dicht, schwer zu befahren, werden blockiert. Vor allem Räder mit Anhänger kommen nicht durch.
Es wurde aufgezeigt, wie diese gem. ERA errichtet werden müssen.
Bei der Begutachtung hat sich auch gezeigt, daß Autos dort mit erhöhtem Tempo unterwegs sind und vielfach über die Mittelinsel fahren.
H. Hollerbach schlägt ein Piktogramm "Vorfahrt Achten" vor.

Bildergalerie

FRN9 und Drängelgitter (3)

FRN9 und Drängelgitter (3)

Copyright: Martin Kolb
FRN9 und Drängelgitter (5)

FRN9 und Drängelgitter (5)

Copyright: Martin Kolb
FRN9 und Drängelgitter (1)

FRN9 und Drängelgitter (1)

Copyright: Martin Kolb
FRN9 und Drängelgitter (2)

FRN9 und Drängelgitter (2)

Copyright: Martin Kolb

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