Einstufungen der Touren und wichtige Hinweise

ADFC-Tourenleiterinnen und -leiter sind ehrenamtlich tätig. Sie führen die Touren unentgeltlich durch und sorgen für einen ordnungsgemäßen Verlauf. Ihre Aufgabe besteht darin, die Teilnehmer in dem angegebenen Zeitraum zum Ziel und wieder zurück an den Ausgangspunkt zu leiten. ADFC-Tourenleiter sind nicht dazu verpflichtet, eventuell anfallende Reparaturen an Fahrrädern auszuführen. Die Teilnehmer nehmen auf eigene Gefahr an den ADFC-Touren teil. Sie sind für ihr Verhalten und die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung ebenso selbst verantwortlich wie für den verkehrssicheren Zustand ihres Fahrrades. Teilnehmer können von der Teilnahme einer Tour ausgeschlossen werden, wenn ihr Fahrrad nicht den gesetzlichen Bestimmungen zur Verkehrssicherheit entspricht, oder wenn sie Anweisungen, die der Sicherheit aller Teilnehmer und dem ordnungsgemäßen Verlauf der Tour dienen, nicht befolgen. Im Schadensfall bestehen keine Haftungsansprüche gegenüber dem Tourenleiter oder dem ADFC. Flickzeug, besser noch einen Ersatzschlauch, einfaches Bordwerkzeug und eine funktionstüchtige Luftpumpe gehören zur Grundausstattung eines jeden Fahrrades. Es ist grundsätzlich gut, immer einen Helm zu tragen.

Radtour-Unternehmerinnennetzwerk09
Radtour-Unternehmerinnennetzwerk09

Folgende Einteilung ist insbesondere als Anhaltspunkt für Interessenten gedacht, die zum ersten Mal an einer Tour teilnehmen. Wie anspruchsvoll eine Radtour ausfällt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, nicht zuletzt von der körperlichen Verfassung eines jeden Einzelnen. So hat ein geübter Hobbyradler keine Probleme mit einer Feierabendtour von 50 Kilometern, was für einen Ungeübten bereits eine anstrengende Tagestour sein kann. Insofern wird jeder Teilnehmer die folgende Klassifizierung unterschiedlich bewerten. Es empfiehlt sich, anfangs eine etwas weniger anstrengende Tour auszuprobieren. Bei der Vergabe der Sterne wurde in erster Linie die Streckenlänge, das Steigungsprofil mit den gesamten Höhenmetern und die Durchschnittsgeschwindigkeit bewertet, denn je länger die Gesamtdistanz ist, um so eher wird die Gruppe dazu neigen, zügig zu fahren. Die km-Angabe und das durchschnittliche Tempo ist eine Sache. So kann eine lange Tagestour im flachen Ried vergleichsweise locker zu radeln sein. Hingegen eine nur halb so lange Tour, die aber über einige Odenwaldhügel führt, kann durchaus mit einem oder zwei Sternen höher eingestuft werden, und so mancher Flitzer in der Ebene hat nach einigen Anstiegen Probleme, der Gruppe zu folgen. Höhenangaben sollten also immer berücksichtigt werden und mehrere längere Steigungen sollte sich niemand am Anfang zumuten. Im Zweifel hilft ein Anruf beim Tourenleiter.

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