Ramsauer: Der 7. Sinn soll wiederkommen

ADFC begrüßt Vorstoß des Bundesverkehrsministers

Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer (CSU) möchte das Verkehrsprogramm „Der 7. Sinn“ zurück ins Fernsehen bringen. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) begrüßt dies ausdrücklich. Der stellvertretende ADFC-Bundesvorsitzende Ludger Koopmann sagt: „Auf diese Weise lässt sich der Sinn von Regeln gut vermitteln und das Gefahrenbewusstsein von Radfahrern schärfen.“

Als Grund führte der Bundesverkehrsminister an, dass 2011 die Zahl der Verkehrstoten um sieben Prozent zugenommen habe – erstmals seit 20 Jahren. Raumsauer will einen Mehrheitsbeschluss der ARD-Länderanstalten erreichen, um das Format wieder ins Programm zu nehmen. Als möglichen Sendeplatz schlug er Sonntagabend nach der 20-Uhr-Tagesschau vor.

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Der ADFC hatte sich bereits im November in seiner Stellungnahme zum Verkehrssicherheitsprogramm der Bundesregierung die Wiederaufnahme des „7. Sinns“ gewünscht. Koopmann: „Diese Sendungen sollen auch dazu dienen, das Verkehrsklima zwischen den Verkehrsteilnehmern mit dem Schwerpunkt Radverkehr zu verbessern.“ Der ADFC fordert die Bundesregierung auf, sich an der Finanzierung und Umsetzung zu beteiligen.

„Der 7. Sinn“ vom Westdeutschen Rundfunk (WDR) lief von 1966 bis 2005. Die Sendung gab Verhaltenstipps für den Straßenverkehr, psychologische Ratschläge und Einblick in die Technik der Fahrzeuge.

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