Bundestag stärkt Fahrradtourismus

Bedeutender Wirtschaftsfaktor im ländlichen Raum

Der Deutsche Bundestag will den Tourismus im ländlichen Raum noch stärker als bisher fördern. Ein entsprechender Antrag von CDU und FDP, der gestern Abend beschlossen wurde, stellt dabei auch die Bedeutung des Fahrradtourismus für die touristische Entwicklung ländlicher Regionen heraus. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) begrüßt diesen Beschluss ausdrücklich.

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Raimund Jennert, stellvertretender ADFC-Bundesvorsitzender, sagt: „Fahrradtourismus ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Deutschland, und gerade im ländlichen Raum sehr wichtig für mittelständische Betriebe.“ Laut dem beschlossenen Antrag bringt der Tourismus in Deutschland fast 280 Milliarden Euro Umsatz. Rund 2,9 Millionen Menschen – das sind sieben Prozent aller Erwerbstätigen – arbeiten im Tourismus. Dem Fahrradtourismus können hiervon rund zehn Prozent zugeschrieben werden, so der ADFC.

Der Antrag hebt den Fahrradtourismus als Möglichkeit für eine sanfte touristische Entwicklung auf dem Land hervor und stellt die Bedeutung des ADFC-„Bett+Bike“-Siegels heraus. Die Zertifizierung fahrradfreundlicher Gastbetriebe mit dem Bett+Bike-Siegel eröffne Hotels und Pensionen auf dem Land „neue Chancen“.

„Der Bundestag erkennt damit an, wie wichtig einheitliche Qualitätskriterien im Tourismus sind“, so Jennert weiter. „Sie locken Touristen an.“ Auch die Klassifizierung von Radfernwegen als ADFC-Qualitätsradrouten sei ein inzwischen bewährtes Mittel, um naturbewusste Urlauber rauf aufs Rad und hinein in die ländlichen Regionen zu bringen.

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